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(ONCHORYNCHUS GORBUSCHA), Der Buckellachs ist die
kleinste Lachsart in Alaska. Die meisten wiegen 2 bis 4 Pfund. Der Rekordfisch wog 13
Pfund (1974, Moose River). Der Name Humpback kommt vom extrem hohen Buckel, den die
Milchner nach dem Eintritt ins Süsswasser bekommen, die Bezeichnung Pinks von der
zartrosa Farbe des Fleisches. Verbreitung:
Buckellachse gibt es von Nordkalifornien bis zum Mackenzie River in Kanada und von Korea
nach Norden bis zur Lena in Sibierien. Beschreibung: Im Meer
sind die Pinks silberblank mit einem leuchtenden stahlblauen Rücken und
großen, schwarzen, ovalen Punkten am Rücken und in der gesamten Schwanzflosse. Die
Schuppen sind klein, die Farbe des Fleisches ist rosa. Fortpflanzung, Lebensraum: Ab Ende Juni bis
Mitte Oktober steigen Buckellachse auf. Der Grossteil laicht in den Unterläufen der
Flüsse, oft sogar im Bereich der Mündungen. Nur wenige Runs ziehen bis in die
Quellregion. Die Rogner legen innerhalb einiger Tage bis zu 2000 Eier ab, die von einem
oder mehreren Milchnern befruchtet werden. Die Brut schlüpft schon im Winter und schwimmt
unverzüglich bis ins Brackwasser. Sie bleibt bis zum Herbst in Küstennähe und ernährt
sich hauptsächlich von Plankton. Mit 10 bis 15 cm Länge ziehen die Jungfische in den
Ozean hinaus und kehren nach einem Jahr zurück in ihr Heimatgewässer. Buckellachse sind
die einzige Lachsart, die einen gleichbleibenden, zweijährigen Lebenszyklus einhalt.
Daher ist auch nur jedes zweite Jahr ein gutes Buckellachsjahr. In den meisten Gewässern
sind es die geraden Kalenderjahre. Wirtschaftliche Bedeutung: In
vielen Küstengebieten Alaskas ist der Buckellachs der Brot und Butter Fisch.
Zwar erzielt er nur einen sehr bescheidenen Preis, aber die Menge von jährlich 77 Mio.
Fischen ist doch eine gute Einnahmequelle für viele kleine Fischerdörfer. Das Fleisch
wird zu Konserven verarbeitet. In machen Jahren übersteigt die gefangene Menge die
Nachfrage. Die Preise fallen stark und ein Teil des Fangs wird dann zu Tierfutter
verarbeitet. Berufsfischerei: die
bedeutendsten Fanggebiete sind im Prince William Sound und im Nordwesten Alaskas. Gefischt
wird hauptsächlich mit Stell- und Schleppnetzen. Sportfischerei: Wegen der geringen Grösse und der mangelhaften
Fleischqualität (ab dem Erreichen der Flüsse) ist der Buckellachs bei den meisten
Sportfischern nicht sehr geschätzt. Meist steigen die Humpies zugleich mit den begehrten
Silberlachsen auf und stehen häufig in den selben Pools. Die Silvers stehen am Grund, die
Humpies eher höher, und so ist es oft schwer, den Köder an die Silberlachse
heranzuführen. Bevor der Streamer oder Blinker dorthin gelangt, wo er hin soll, hat man
schon, ohne es zu wollen, einen unerwünschten Buckellachs gehakt. Er steht einfach zu oft »im Weg«
der Buckellachs. |
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