Königslachs

(Chinook King Salmon) 

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Bis auf wenige Ausnahmen sind die besten Angelgewässer jene, welche direkt in den Ozean münden. In diese steigen jährlich die Lachse zum Laichen auf. In geschlossenen Gewässern findet man Forellen, Saiblinge, Aeschen, Felchen, Trüschen und Hechte, in einigen grösseren Seen, den Kokanee, eine Süsswasserart des Rotlachses, dem der Weg zurück ins Meer versperrt wurde.

Der Königslachs ist der größte der Pazifischen Lachse. Der Rekordfisch, mit der Angel gefangen, wog 97 Pfund (Kenai River, 1986). Der schwerste jemals registrierte King hatte 126 Pfund (gefangen in einer Fischfalle in der Nähe von Petersburg).

Verbreitung: In Nordamerika von der Monterey Bay in Kalifornien nördlich bis zur Chukchi Sea. In Asien vom Anadyr River, in Sibirien südlich bis Hokkaido. In Alaska finden sich die grössten Populationen in den Flusssystemen des Yukon, Kuskokwim, Nushagak, Susitna, Kenai, Copper, Al­sek, Taku und Stikine. Aber auch viele kleinere Flüsse und Bäche haben einen sehr guten Aufstieg.

Beschreibung: charakteristisch sind die schwarzen Punkte am Rücken, in der Rückenflosse und in der Schwanzflosse. Typisch ist die schwarze Färbung des Zahnfleisches, die bei anderen Lachsen nicht vorkommt. Während des Lebens im Meer ist der Rücken blaugrün gefärbt, Die Flanken leuchten silbrig und der Bauch ist weiß. Nach der Rückkehr ins Süsswasser verfärben sie sich nach und nach ins Rote mit einem Kupferton. Milchner sind intensiver gefärbt als Rogner und erkennbar am Haken des Unterkiefers und der nach unten wachsenden Nase.

Fortpflanzung: Lebensraum: Nach dem Schlüpfen im Frühling ziehen die Jungfische innerhalb von 1 1/2 Jahren flussab bis zur Meeresmündung, wo sie sich noch einige Monate im Brackwasser aufhalten. Anschließend beginnt ihre weite Reise durch die nahrungsreichen Gewässer des pazifischen Ozeans, aus denen sie frühestens nach einem, spätestens nach 5 Jahren, in ihren Fluss zurückkehren. Kings, die bereits nach einem Jahr im Meer sind, also in ihrem dritten Lebensjahr zurückkommen, nennt man „ Jacks“. Meistens sind es kleinere Milchner.

Der Aufstieg zu den Laichgewässer beginnt im Mai  und geht bis Ende Juli. Manche Kings haben in kleineren Flüssen nur eine kürzere Strecke zu bewältigen, andere müssen enorme  Entfernungen  zurücklegen, um ihre Laichgründe zu erreichen.   Rekordhalter sind die Yukon River Kings, die teilweise über 3000 km flussauf ziehen und ihre Geburtsstätte total ausgelaugt erreichen. Gerade noch stark  genug um zu laichen.

Ein Rogner legt je nach Alter und  Körpergewicht 3.000 bis 14.000 Eier  ab. Bevorzugt werden  gut durchströmte Kiesbänke, in denen Laichgruben geschlagen werden. Gegen Ende des Winters schlüpfen die Larven (Alevins), welche noch mehrere Wochen Kiesboden bleiben. Erst  wenn die Vorräte des Dottersacks aufgebraucht sind, suchen sie ihren Weg nach oben ins freie Wasser.

Dort ernährt sich die Brut (Fry) von Plankton. Die Jungfische, die bereits flussabwärts wandern dem (Smolts), fressen Insekten und Kleinlebewesen. Im Meer ernähren sie sich hauptsächlich von Krustentieren, Fisch und Tintenfischen.

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